Basis- Ausbildung - gaerten helfen leben

   GÄRTEN HELFEN LEBEN
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Weiterbildungen
Basis-  Weiterbildung „Gärten helfen Leben“
diese Maßnahme wird gemeinsamen von  GÄRTEN HELFEN LEBEN  und von der Bildungsstätte Gartenbau organisiert
Sie wird als Basisweiterbildung für alle gartentherapeutischen Bereiche geseheund ist im Rahmen der IGGT- Säule Fort- und Weiterbildungen einsortiert.
Der Durchgang  2020 istartet im März !
 

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Grünberg-Zertifikat (GZ) – Gärten helfen Leben!
- Eine Weiterbildung in 4 Modulen –


Präambel
Mensch und Garten prägen einander.
Eine Verbindung mit gleichsam kultureller, wie auch individueller Bedeutung.
Ob man nun seine Sicht auf das Bemühen des Menschen richtet, sich über alle Zeiten und Kulturgrenzen hinaus mit den Gärten eine nach seinen Vorstellungen geprägte Idealnatur, ein Paradies, zu erschaffen oder ob wir all unsere ganz persönlichen Gartenbegleiter betrachten, vom Gemüsegarten des Großvaters bis zum ersten eigenen Stück Erde, das Resultat ist immer wieder jenes: Menschen und Gärten haben eine innige Verbindung.
Wer deshalb den Menschen als Ganzes betrachtet, kommt nicht umhin diesen Garten in seine Überlegungen mit einzubeziehen. Und wer dieses in einem therapeutisch-pflegerischen Kontext tut, der findet hier ebenfalls schnell ein geeignetes therapeutisches Medium. Sei es der Vielfalt an altbekannten Tätigkeiten wegen, oder der besonderen Umgebung mit ihrer reichen Palette an Sinneseindrücken oder aufgrund des Prozesses des Gärtnerns selbst, der Verantwortung einfordert und so eine emotionale Bindung verstärkt, und das soziale Miteinander fördert: Der Garten wird so zum Kernpunkt eines Lebensmodells.
Allerdings zeigt sich in diesem Zusammenhang auch schnell, dass ein sinnvolles und seriöses Bemühen, den Garten und das Gärtnern als therapeutischen Raum und Medium einzubinden, dauerhaft nicht ohne eine fundierte Begleitung gehen kann. Dabei sind ebenso gärtnerisch-gestalterische Ansprüche zu erwähnen, wie natürlich die in ein Gesamtkonzept einzubindende gärtnerisch-therapeutische Situation.
Gegenstand dieser Weiterbildung ist deshalb die Notwendigkeit, beiden Eckpunkten von Garten und Therapie eine Grundlage und einen Standard zu verschaffen: Einer sinnvollen Ausgestaltung des Gartens als adäquaten Lebensraum und einer gezielten, geplanten Therapie.

Unsere Definition von Gartentherapie
Die aus dieser Weiterbildung hervorgegangene Definition der Gartentherapie lautete:

Gartentherapie ist ein geplanter, zielorientierter Prozess, bei dem hierfür weitergebildete Fachkräfte pflanzen- und gartenbezogene Aktivitäten und Erlebnisse nutzen, um die Gesundheit und Lebensqualität von Menschen zu erhalten und zu fördern.

Den Entwicklungen in der Gartentherapie entsprechend, ist mittlerweile durch die IGGT eine Definition publiziert worden, die dem Status Quo der Gartentherapie Rechnung trägt. Erarbeitet wurde diese unter dem Vorsitz des Gärten-helfen-Leben – Mitgliedes
Alfred Vollmer. Entsprechend ist diese auch das Leitmotiv dieser Basis- Weiterbildung.
Sie lautet:
Gartentherapie ist eine fachliche Maßnahme, bei welcher pflanzen- und
gartenorientierte Aktivitäten und Erlebnisse genutzt werden, um zielgerichtet Interaktionen zwischen Mensch und Umwelt zu initiieren und zu unterstützen, mit dem Ziel der Förderung von Lebensqualität und der Erhaltung und Wiederherstellung funktionaler Gesundheit.


Diese Definition beinhaltet:
Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert
  • Erhaltung und Förderung von selbstbestimmter gesellschaftlicher
    Teilhabe und Aktivitäten
    Fördernde Einwirkung auf den Lebenshintergrund

    Gartentherapie stellt Settings bereit, in denen Wahrnehmungs- und Handlungssequenzen vorkommen und fördert so die Handlungs- und Wahrnehmungskompetenz. Die gartentherapeutischen Interventionen umfassen aktive und rezeptive Arbeitsformen.
    Diese professionellen Interventionen werden von aus- und / oder weitergebildeten Personen (z.B. Gartentherapeutin/Gartentherapeut nach den Richtlinien der IGGT) fachlich durchgeführt.
    Gartentherapie erfolgt dabei in verschiedenen Institutionen, Organisationen oder in freier Praxis, ist bei verschiedenen Indikationen anwendbar, stellt verschiedene Methoden zur Verfügung und integriert ebenso verschiedene Methoden.
    Gartentherapie findet als Maßnahme Anwendung in verschiedenen therapeutischen, pflegerischen oder agogischen Bereichen.


    Ziele der Weiterbildung
    Ziel der Weiterbildung ist, die Absolventen zu befähigen, bereits häufig vor Ort vorhandene gartentherapeutische Ansätze besser in vorhandene Therapie- und Pflegekonzepte einzupassen. Dazu sollen sie die Standardisierungs- und Professionalisierungsentwicklungen im therapeutisch-medizinischen Bereich kennen, und in der Lage sein, sie anwenden und ggf. weiterentwickeln zu können.
    Aufgrund der Tatsache, dass Lebensqualität stark durch den Faktor Wohnqualität bestimmt wird, ist ein weiteres Ziel der Weiterbildung, über den Einbezug des Gartens in das Lebensumfeld der jeweiligen Patienten bzw. Klienten ein gemeinsames Lebensmodell gestalten zu können. Hier wird die zentrale Auffassung der Weiterbildung deutlich, dass Gärten ein besonderer und zentraler Platz in der Gestaltung und Realisierung der verschiedenen individuellen Lebensmodelle zukommt.
    Die Weiterbildung ist als Basis–Weiterbildung konzipiert. Dies bedeutet, dass die Inhalte auf die Vermittlung grundlegender Kenntnisse und Fertigkeiten in unterschiedlichen Bereichen, wie der Altenhilfe, der Rehabilitation, der Psychiatrie und Psychotherapie oder der fördernden Arbeit mit Heranwachsenden ausgerichtet sind.
    Mit der durch den Abschluss der Basis–Weiterbildung erreichten Qualifikation ist die Registrierung als Gartentherapeut nach IGGT möglich, sofern die übrigen Voraussetzungen wie Berufsausbildung und gartentherapeutische Praxis nachgewiesen werden können.
    Nach Abschluss der Basis–Weiterbildung können je nach persönlichem Interesse verschiedene Vertiefungskurse belegt werden, mit denen das erworbene Wissen und Können weiter ausgebaut und vertieft werden kann. Diese werden zurzeit für die Bereiche Altenhilfe, Rehabilitation, Psychiatrie/Psychotherapie und fördernde Arbeit mit Kindern und Jugendlichen angeboten und sind auf die Rezertifizierung als Gartentherapeut nach IGGT anrechenbar.

    Der Schwerpunkt – Die therapeutische Haltung
    Diese Weiterbildung ist nicht ohne Grund so konzipiert, dass die Gruppe über längere Zeiträume gemeinsam die Inhalte erarbeitet. Besonderes Augenmerk wird nämlich bei dieser Maßnahme auf die Fähigkeit der Gestaltung einer therapeutischen Beziehung gelegt, gemäß dem Grundsatz: „Es ist die Beziehung die heilt“ (Carl Rogers). Die Herausformung dieser Beziehungsgestaltung, sowie die einer therapeutischen Haltung stehen dabei sowohl im Unterricht, wie auch im Miteinander immer im Blickfeld.

    Die Besonderheit dieser Fortbildung
    Wir arbeiten mit besonders erfahrenen Referenten aus der therapeutischen Praxis und vermitteln Methoden und Verfahren, die in der Medizin allgemein anerkannt und üblich sind.

    Inhalte Modul 1: Grundlagen der Gartentherapie So. 01.03.- Sa.07.03.2020


    Sonntag, 01.03.2020 Einführung in die Thematik
    Anreise bis 12.00 Uhr, Begrüßung, anschl. gemeinsames Mittagessen um 12.30 Uhr
    13.30 – 18.00 Uhr
    Referenten: Andreas Niepel, Frank Johnen, Dr. Thomas Jacoby
    Ziele und Themen:
    Die Teilnehmenden kennen die Themen und die Organisation der Weiterbildung
    und die Möglichkeiten der Umsetzung
    Die Anforderungen der Weiterbildung- wie die Erstellung einer Projektarbeit oder
    die praktischen Einsätze sind bekannt

    Ab 19.00 Uhr Kennenlernen in gemütlicher Runde in der „Bayernstube“


    Montag, 02.03.2020 Gartentherapeutische Grundlagen
    09.00 - 12.30 Uhr und 13.30 -18.00 Uhr
    Referent: Andreas Niepel
    Ziele und Themen:
    • Die Teilnehmenden kennen die unterschiedlichen wissenschaftlichen Ansätze über
    die Wirkung von Natur, Gärten und Landschaftseindrücken auf den Menschen
    • Die Teilnehmer/innen sind in der Lage Ihre und die Position der Klienten zum Thema Natur zu reflektieren
  • Die Teilnehmenden kennen die Grundzüge des IGGT-Konzeptes der Gartentherapie
  • Die Teilnehmenden kennen wichtige Punkte der Kulturgeschichte der Gärten:
  • -Mensch, Natur und Garten
  •  Wurzeln und Praxis der Gartentherapie
  •  Der Garten als Kulturgut


  • Dienstag, 03.03.2020 Therapeutische Grundlagen
    09.00 – 12.30 Uhr und 13.30 -18.00 Uhr
    Referent: Stefan Schieberle
    Ziele und Themen:
    • Die Teilnehmenden kennen wichtige Grundbegriffe zum Thema
    Bewegung und Mobilität
    • Die Teilnehmenden sind vertraut mit Therapieformen und Modellen,
    speziell der Ergotherapie sowie der ICF
    • Die Teilnehmenden sind in der Lage ausgewählte Transfers umzusetzen
  • Grundbegriffe der Themen Bewegung und Mobilität
  • Kennenlernen der ICF
  • Therapieformen und Modelle


  • Mittwoch, 04.03.2020 Therapeutische Grundlagen
    09.00 – 12.30 Uhr und 13.30 -18.00 Uhr
    Referent: Andreas Niepel
    Ziele und Themen:
    Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit den Inhalten, die dazu führen, dass ein Mensch sich positiv entwickeln kann. Es geht dabei um Grundbedürfnisse und um Grundfunktionen des Menschen
    Donnerstag, 05.03.2020 Gärtnerische Grundlagen
    09.00 – 12.30 Uhr und 13.30 -18.00 Uhr
    Referent: Matthias Hub
    Ziele und Themen:
    • Die Teilnehmenden kennen die gärtnerische Einteilung von Pflanzen
  • Die Teilnehmenden sind mit den wichtigsten Lebensbedingungen
  • von Pflanzen vertraut
    • Die wichtigsten gärtnerischen Kulturarbeiten können durchgeführt werden
  • Praxis

  • Freitag, 06.03.2020 Medizinische Grundlagen (Teil 1)
    09.00 – 12.30 Uhr und 13.30 -18.00 Uhr
    Referent: Dr. Thomas Jacoby
    Ziele und Themen:
    • Die Teilnehmenden sind mit wichtigen anatomischen und physiologischen
    Grundlagen vertraut
    • Die Teilnehmenden sind mit folgenden Krankheitsbildern vertraut:
    - Degenerative Erkrankungen, Durchblutungsstörungen, Depressionen
    und andere wichtige psychische Erkrankungen (z.B. Angststörungen,
    Posttraumatische Belastungsstörungen und Traumafolgestörungen)


    Samstag, 07.03.2020 Gartenplanung und Pflanzenverwendung
    09.00 – 12.30 Uhr
    Referenten: Claudia Frank, Katja Schubert, Frank Johnen
    Ziele und Themen:
    • Die Teilnehmenden wissen um Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Pflanzenverwendung in der Gartentherapie
  • Die Teilnehmenden wissen um die Grundzüge barrierefreier Planung
  • - Grundzüge der barrierefreien Planung
    - Notwendigkeiten der Pflanzenverwendung
    - Gartenplanung allgemein



    Bitte mitbringen: Bitte wetterfeste Kleidung für kurze Exkursionen vorsehen.

    Anreise: Sonntag, den 01.03.2020, bis 12.00 Uhr
    Begrüßung, anschl. gemeinsames Mittagessen um 12.30 Uhr
    Die Hotelzimmer sind in der Regel bis 15.00 Uhr bezugsfertig.

    Abreise: Samstag, den 07.03.2020 ca. 13.00 Uhr nach dem Mittagessen.

    Unterkunft und
    Verpflegung: 552,50 Euro im Einzelzimmer Komfort
    459,50 Euro im Doppelzimmer Komfort pro Person
    476,00 Euro im Einzelzimmer Standard
    422,00 Euro im Doppelzimmer Standard pro Person
    360,50 Euro im Mehrbettzimmer pro Person
    150,00 Euro für Gäste ohne Übernachtung/ohne Frühstück
    (Inkl. der gesetzl. MwSt.)
    Bei diesen Preisen handelt es sich um eine feste Pauschale für Übernachtung und Vollver-pflegung. Pausengetränke und Kaffee und Kuchen sind enthalten.
    Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung können Sie im Laufe des Lehrgangs an der Rezeption begleichen oder im Anschluss überweisen.
    Inhalte Modul 2: So. 26.04. – Sa. 02.05.2020


    Sonntag, 26.04.2020 Heilpflanzen und Kräuter in der Gartentherapie
    Anreise bis 12.00 Uhr, Begrüßung, anschl. gemeinsames Mittagessen um 12.30 Uhr
    13.30 -18.00 Uhr
    Referentin: Silvia Jacoby
    Ziele und Themen:
    • Die Teilnehmenden kennen eine geeignete Auswahl an Heilpflanzen und Kräutern und sind in der Lage diese praktisch in der Gartentherapie einzusetzen



    Montag, 27.04.2020 Medizinische Grundlagen (Teil 2)
    09.00 – 12.30 Uhr und 13.30 -18.00 Uhr
    Referent: Dr. Thomas Jacoby
    Ziele und Themen:
    • Fortsetzung und Vertiefung des Themas von Modul 1



    Dienstag, 28.04.2020 Therapiegarten und
    09.00 – 12.30 Uhr und 13.30 -18.00 Uhr gartentherapeut. Praxis
    Referent: Andreas Niepel und Frank Johnen
    Ziele und Themen:
    • Die Teilnehmenden kennen die Elemente der Gestaltung therapeutischer Gärten
  • Die Teilnehmenden haben Einblick in die Gesunderhaltung von Pflanzen in der Gartentherapie
  • Die Teilnehmenden kennen typische Gartenwerkzeuge, ihren Einsatz, Anpassungen und Besonderheiten in der Gartentherapie




  • Mittwoch, 29.04.2020 Entwickeln gartentherapeutischer Konzepte
    09.00 – 12.30 Uhr und 13.30 -18.00 Uhr
    Referent: Andreas Niepel
    Ziele und Themen:
    • Die Teilnehmenden wissen um die Notwendigkeiten und sind in der Lage sich die
    notwendigen Hintergrundinformationen für ein Konzept zu beschaffen
    • Die Teilnehmenden sind in der Lage für ein Konzept passende Ziel definieren und
    entsprechende Maßnahmen und Prozesse dazu zu beschreiben
    • Die Teilnehmenden sind in der Lage die für diese Prozesse notwendigen Strukturen, insbesondere was den Garten betrifft zu entwickeln und zu beschreiben
  • Erstellung eines Konzeptes


  • Donnerstag , 30.04.2020 Transfere und Aktivitäten
    09.00 – 12.30 Uhr
    Referent: Daniela Schieberle
    Ziele und Themen:
    • Die richtige Arbeits- und Sitzposition finden
  • Den Patienten unterstützen und halten
  • Gut aktiv im Rollstuhl sein

    13.30 -18.00 Uhr Erlebnispädagogik und Gartentherapie
    09.00 – 12.30 Uhr
    Referent: n.N.
    Ziele und Themen:
    • Aktivitäten in und mit der Natur
  • Gemeinsames Wirken im Garten



  • Freitag, 01.05.2020 Grundlagen der Pflege
    09.00 – 12.30 Uhr und 13.30 -18.00 Uhr
    Referentin: Belinda Schmitt
    Ziele und Themen:
    • Die Teilnehmenden kennen die Grundzüge des Pflegeprozesses,
    der Pflegeplanung/der Dokumentation
    • Die Teilnehmenden kennen Möglichkeiten und Notwendigkeiten
    der Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen
    • Der Pflegeprozess
  • Pflegeplanung
  • Prozesssteuerung
  • Standards in der Pflege



  • Samstag, 02.05.2020 Die gartentherapeutische Praxis
    09.00 – 12.30 Uhr
    Referentin: Patty Muller
    Ziele und Themen:
    • Die Teilnehmenden kennen beispielhafte Möglichkeiten
    der Umsetzung von Gartentherapie
    • Entstehung eines Projektes
  • Gestaltung des Gartens
  • Darstellung der Aktivitäten
  • Angebotspalette



  • Anreise: Sonntag, den 26.04.2020 bis 12.00 Uhr
    anschl. Begrüßung und gemeinsames Mittagessen um 12.30 Uhr
    Die Hotelzimmer sind in der Regel bis 15:00 Uhr bezugsfertig.

    Abreise: Samstag, den 02.05.2020 ab ca. 13.00 Uhr nach dem Mittagessen.

    Unterkunft und
    Verpflegung: 552,50 Euro im Einzelzimmer Komfort
    459,50 Euro im Doppelzimmer Komfort pro Person
    476,00 Euro im Einzelzimmer Standard
    422,00 Euro im Doppelzimmer Standard pro Person
    360,50 Euro im Mehrbettzimmer pro Person
    150,00 Euro für Gäste ohne Übernachtung/ohne Frühstück
    (Inkl. der gesetzl. MwSt.)

    Bei diesen Preisen handelt es sich um eine feste Pauschale, in der neben der Übernachtung und der Vollverpflegung auch die Pausengetränke sowie Kaffee & Kuchen enthalten sind. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung können Sie im Laufe des Lehrgangs an der Rezeption begleichen oder im Anschluss überweisen.

    Inhalte Modul 3: Do. 15.10. – Mi. 21.10.2020


    Donnerstag, 15.10.2020 Kommunikation und Interaktion
    Anreise bis 12.00 Uhr, Begrüßung, anschl. gemeinsames Mittagessen um 12.30 Uhr
    Referentin: Ann- Kathrin Scholz
    Ziele und Themen:
    • Die Teilnehmenden sind mit Besonderheiten einer Gruppensituation vertraut
  • Wichtige Theorien der Kommunikation sind vertraut
  • Die Teilnehmenden sind im therapeutischen Kontext in der Lage
  • zu einer geeigneten Gesprächsführung


    Die Tage Freitag, Samstag , Sonntag und Dienstag stellen eine Einleitung und Hinführung zu praktischen Einsatzgebieten von Gartentherapeuten dar. Entsprechende Vertiefungsseminare können später je nach persönlichem Interesse ohne Verpflichtung besucht werden.



    Freitag, 16.10.2020 Gartentherapie in der Altenhilfe
    09.00 – 12.30 Uhr und 13.30 -18.00 Uhr
    Referentin: Ulrike Kreuer
    Ziele und Themen:
    • Die Teilnehmenden kennen die unterschiedlichen Ansätze der stationären Altenhilfe, wie Tagespflege, Hausgemeinschaftskonzept, Quartierskonzept etc. und sind in der Lage unterschiedliche Methoden der Gartentherapie darauf zu beziehen
  • Die Teilnehmenden kennen die typischen Alterserkrankungen und die besondere Situation der Altenhilfe (Multimorbidität, Bettlägerigkeit, Sterben) und sind in der Lage unterschiedliche Methoden der Gartentherapie darauf zu beziehen
  • Die Teilnehmenden kennen den Ansatz der Biografie-Arbeit und sind in der Lage dieses auf das Medium Garten und Pflanze zu beziehen
  • Die Teilnehmenden kennen das Krankheitsbild der Demenz und sind mit unterschied-lichen pflegerisch–therapeutischen Konzepten (z.B. 10 Minuten – Aktivierung / 3 Welten-Modell / Validation) vertraut, um dieses auf gartentherapeutische Methoden zu beziehen
  • Die Teilnehmenden kennen das Konzept der personenzentrierten Pflege bei Menschen mit Demenz und sind in der Lage diese auf gartentherapeutische Methoden zu beziehen


  • Samstag,17.10.2020 Gartentherapie in der Arbeit
    09.00 – 12.30 Uhr und 13.30 -18.00 Uhr mit Menschen mit Behinderung
    Referent: N.N.
    Ziele und Themen:
    • Die Teilnehmenden kennen verschiedene Einsatzmöglichkeiten und Beispiele für
    Gartentherapie in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung und ihre jeweilige
    Anwendung
    • Die Teilnehmenden sind mit unterschiedlichsten Ansätzen in der Gartentherapie, sowohl in der WfbM, wie auch in der Tagespflege vertraut



    Sonntag,18.10.2020 Gartentherapie und Kinder/Jugendliche
    09.00 – 12.30 Uhr und 13.30 -18.00 Uhr
    Referent/in: Karolin Meixner-Katzmann
    Ziele und Themen:
    • Die Teilnehmenden können formulieren, wie Naturerfahrungen die kindliche
    Entwicklung unterstützen und daraus Schlüsse für die eigene Praxis ziehen
    • Die Teilnehmenden kennen Fallbeispiele aus der täglichen Praxis
  • Die Teilnehmenden können die wichtigsten Schritte der kindlichen Entwicklung
  • benennen und einordnen
    • Die Teilnehmenden können die häufigsten Krankheitsbilder im Kindesalter
    wiedergeben
    • Die Teilnehmenden können die wichtigsten Schritte vom Kind zum
    Jugendlichen skizzieren
    • Die Teilnehmenden können erste Einschätzungen treffen, welche gartentherapeutische Intervention bei welchem Krankheitsbild wirksam wird
  • Die Teilnehmenden können begründen, wobei Gartentherapie in der Praxis hilfreich sein kann



  • Montag, 19.10.2020 Die therapeutische Beziehung
    09.00 – 12.30 Uhr und 13.30 -18.00 Uhr
    Referenten: Silvia Jacoby, Dr. Thomas Jacoby
    Ziele und Themen:
    Die Teilnehmenden kennen Grundlagen der therapeutischen Beziehung und haben Erfahrungen damit, eine konstruktive und tragfähige therapeutische Beziehung
    aufzubauen


    Dienstag, 20.10.2020 Gartentherapie in der Psychiatrie
    09.00 – 12.30 Uhr und 13.30 -18.00 Uhr
    Referenten: Martin Pfannekuch und Ingo Ferber
    Ziele und Themen:
    • Die Teilnehmenden kennen verschiedene Einsatzmöglichkeiten und Beispiele für
    Gartentherapie in der Psychiatrie und ihre jeweilige arbeitstherapeutische Zielsetzung
    • Die Teilnehmenden sind mit interdisziplinären Ansätzen in der Gartentherapie vertraut



    Mittwoch, 21.10.2020 Öffentlichkeitsarbeit für die Gartentherapie
    09.00 – 12.30 Uhr
    Referentin: Doris Ganninger-Hauck
    Ziele und Themen:
    • Die Teilnehmer/innen haben ein Grundverständnis von Öffentlichkeitsarbeit als
    Strategie (Ziele, Zielgruppen, Instrumente)
    • Die Teilnehmenden lernen, zielgerichtet und auf den Punkt zu formulieren und zu kommunizieren
  • Kennen lernen der grundlegenden Umgangsformen mit Journalisten sowie der Grundlagen zur Pressearbeit (Schreiben von Presseinformationen, Kriterienkatalog zur
  • Beurteilung von Texten)
    • Öffentlichkeitsarbeit
  • Kennenlernen der Tätigkeit der Journalistin
  • Auf den Punkt bringen



  • Anreise: Donnerstag, den 15.10.2020 bis 12.00 Uhr
    anschl. Begrüßung und gemeinsames Mittagessen um 12.30 Uhr
    Die Hotelzimmer sind in der Regel bis 15:00 Uhr bezugsfertig.

    Abreise: Mittwoch, den 21.10.2020 ab ca. 13.00 Uhr nach dem Mittagessen.

    Unterkunft und
    Verpflegung: 552,50 Euro im Einzelzimmer Komfort
    459,50 Euro im Doppelzimmer Komfort pro Person
    476,00 Euro im Einzelzimmer Standard
    422,00 Euro im Doppelzimmer Standard pro Person
    360,50 Euro im Mehrbettzimmer pro Person
    150,00 Euro für Gäste ohne Übernachtung/ohne Frühstück
    (Inkl. der gesetzl. MwSt.)

    Bei diesen Preisen handelt es sich um eine feste Pauschale für Übernachtung und Vollverpflegung. Pausengetränke sowie Kaffee & Kuchen sind enthalten.
    Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung können Sie im Laufe des Lehrgangs an der Rezeption begleichen oder im Anschluss überweisen.



    Inhalte: Modul 4 Präsentation und Abschluss Fr. 11.12. – So. 13.12.2020


    Freitag, 11.12.2020 Präsentation der Projektarbeiten
    Anreise bis 12.00 Uhr, anschl. gemeinsames Mittagessen um 12.30 Uhr

    13.30 – 18.00 Uhr
    Referenten: Andreas Niepel, Dr. Thomas Jacoby, Frank Johnen, Matthias Hub
    sowie Lesende der Projektarbeiten und Dozenten der Weiterbildung


    Samstag, 12.12.2020 Präsentation der Projektarbeiten
    ab 09.00 Uhr -12.30 Uhr und 13.30 -18.00 Uhr
    Referenten: Andreas Niepel, Dr. Thomas Jacoby, Frank Johnen, Matthias Hub
    sowie Lesende der Projektarbeiten und Dozenten der Weiterbildung

    Samstag, 12.12.2020 ab ca. 19.00 Uhr gemütlicher Abschlussabend in der Bayernstube



    Sonntag, 13.12.2020 Auf dem Weg zur Selbstständigkeit
    09.00 – 12.30 Uhr
    Referentin: Marlit Bromm
    Ziele und Themen:
    • Die Teilnehmenden wissen um die Möglichkeiten der Selbstständigkeit
  • Die Teilnehmenden wissen um Möglichkeiten der Finanzierung und rechtliche Grundlagen einer selbstständigen gartentherapeutischen Arbeit
  • Möglichkeiten der Selbstständigkeit
  • Finanzierungsmöglichkeiten
  • Rechtliche Grundlagen
  • Abschluss und Übergabe der Zertifikate
    • Auswertung und Ausblick


    Anreise: Freitag, den 11.12.2020 bis 12.00 Uhr
    Begrüßung, anschl. gemeinsames Mittagessen um 12.30 Uhr
    Die Hotelzimmer sind in der Regel bis 15:00 Uhr bezugsfertig.

    Abreise: Sonntag, den 13.12.2020 ab ca. 13.00 Uhr nach dem Mittagessen.

    Unterkunft und
    Verpflegung: 194,00 Euro im Einzelzimmer Komfort
    163,00 Euro im Doppelzimmer Komfort pro Person
    168,50 Euro im Einzelzimmer Standard
    150,50 Euro im Doppelzimmer Standard pro Person
    130,00 Euro im Mehrbettzimmer pro Person
    60,00 Euro für Gäste ohne Übernachtung/ohne Frühstück
    (Inkl. der gesetzl. MwSt.)

    Bei diesen Preisen handelt es sich um eine feste Pauschale für Übernachtung und Vollverpflegung. Pausengetränke sowie Kaffee & Kuchen sind enthalten.
    Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung können Sie im Laufe des Lehrgangs an der Rezeption begleichen oder im Anschluss überweisen.

    Informationen zur gesamten Weiterbildung „Gärten helfen Leben“

    Stundenumfang und Unterrichtszeiten, Registrierung bei der IGGT
    Die Weiterbildung wird berufsbegleitend durchgeführt. Hauptlernblöcke stehen im Mittelpunkt, bei denen jeweils pro Tag 8-9 Lernstunden veranschlagt werden, an halben Tagen 5 Stunden. Hierdurch ergibt sich ein Gesamtstundenumfang von ca.184 Präsenzstunden.
    Dieses ist insbesondere für eine mögliche spätere Registrierung als „GartenTherapeut/in nach IGGT“ von Bedeutung
    Ergänzt werden diese Zeiten durch anerkannte Zeiten des Selbststudiums und Durchführung von Lernpartnerschaften, die mit 62 Stunden veranschlagt werden, sowie Zeiten der Hospitation und praktisches Lernen vor Ort (mindestens 30 Stunden).
    Hinzu kommen als zentraler Bestandteil der Weiterbildung die Durchführung eines Projektes und die Verschriftlichung. Dies wird mit 60 Stunden Aufwand berechnet.

    Entsprechend der Regularien der IGGT („Als Rechengrundlage werden jeweils für einen Registrierungspunkt 2 Stunden Präsenzunterricht, 1 oder 4 Stunden Selbststudium/ Projektarbeit anerkannt“) können somit insgesamt 130 Punkte nachgewiesen werden.

    Hinzu kommt die Möglichkeit die ebenfalls in Kooperation zwischen der Bildungsstätte Gartenbau und dem Institut „Gärten helfen Leben“ durchgeführten, Einführungs – und Vertiefungsseminare mit 19 Stunden beziehungsweise 28 Stunden zu belegen, welche dementsprechend mit einberechnet werden können.

    Methodik
    Es wird einen Methodenmix aus Vorträgen, Diskussionen, Gruppenarbeiten, Projekt – und Einzelpräsentationen geben. Unterstützt wird dieses durch Praxis – und Selbststudienphasen und durch Bildung von Lernpartnerschaften. Die Möglichkeiten des E-Learnings kann fakultativ verwendet werden. Die Weiterbildung wird kontinuierlich durch eine Fachkraft begleitet, die während der gesamten Präsenzzeiten mit vor Ort ist.

    Referenten

    Andreas Niepel, Hattingen, Gärtner Buchautor und GartenTherapeutIGGT
    Frank Johnen, Hattingen, Gärtner und GartenTherapeutIGGT
    Dr. Thomas Jacoby, Herdecke, Arzt
    Matthias Hub, Grünberg, Gärtner und Pädagoge
    Belinda Schmitt, Mönchengladbach, Sozialmanagerin M.A.
    Silvia Jacoby, Herdecke, Fachschwester für Psychosomatik und GartenTherapeutinIGGT
    Ann-Kathrin Scholz, Düsseldorf,, Diplom- Psychologin , Psychotherapeutin, Buchautorin
    Stefan Schieberle, Witten, Lehrer für Gesundheitsberufe, Ergotherapeut, Krankenpfleger
    Patty Muller, Trier, Dipl. Kunsttherapeutin, GartenTherapeutinIGGT
    Doris Ganninger-Hauck, Speyer, Redakteurin
    Ulrike Kreuer, Köln, Dipl.-Ing. Gartenbau (FH) und GartenTherapeutinIGGT
    Karolin Meixner-Katzmann, Pressbaum (Österreich) Dipl. Ing. Landschafts-
    planung/Landschaftspflege und GartenTherapeutinIGGT
    Martin Pfannekuch, Bad Schwalbach, Gärtner/Aktivierungstherapeut
    und GartenTherapeutIGGT
    Ingo Ferber, Bad Schwalbach, Gartentherapeut
    Claudia Frank, Gartenbauingenieurin und GartenTherapeutinIGGT
    Katja Schubert, Gärtnerin, Krankenpflegerin und GartenTherapeutinIGGT
    Marlit Bromm, Berlin, Gartentherapeutin

    Betreuung, Unterlagen und Austausch
    Jedes Modul wird durchgehend moderiert und begleitet. Ein Ansprechpartner, im Normalfall Andreas Niepel, ist durchgehend anwesend, um Fragen zu klären und Zusammenhänge und Bezüge zwischen den einzelnen Beiträgen herzustellen.
    Skripte werden teilweise von den Referenten direkt ausgegeben, stehen jedoch auch online zum Download zur Verfügung.
    Die Teilnehmenden bekommen zudem einen online-Zugang zu bisherigen Projektarbeiten der Weiterbildung „Gärten helfen Leben“, sowie zusätzliches Informationsmaterial.
    Ein Austausch der Teilnehmenden untereinander während der Maßnahme ist gewünscht und wird technisch (Forum) unterstützt.
    Eine durchgehend durchgeführte Evaluation kombiniert mit der anwesenden Moderation gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit auch während der Maßnahme einzuwirken und selber auf notwendige Schwerpunkte hinzuweisen

    Zielgruppe
    der Qualifizierungsmaßnahmen sind pflegerisch-therapeutisch und sozialpädagogisch-gärtnerisch Tätige mit abgeschlossenem Berufsabschluss, die mit dem Medium Garten ihr Handlungsfeld erweitern möchten, aber auch das haustechnische/gärtnerische Personal mit abgeschlossener Berufsausbildung, welches mittels dieser Qualifizierung eine bessere Einbindung und Verständnis für und in die pflegerisch-therapeutischen Prozesse des Hauses bekommen will.
    Ehrenamtliche mit abgeschlossener Berufsausbildung und besonderer Motivation für dieses Thema sind ausdrücklich erwünscht.

    Teilnehmerzahl
    Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt.

    Zertifizierung
    Die Teilnehmenden erhalten nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung
    das „Grünberg Zertifikat Gartentherapie

    Voraussetzungen dafür sind:
    - Teilnahme an allen Studienabschnitten mit mindestens 90%iger Anwesenheit
    - Erfüllung aller Arbeitsaufträge in der Praxis
    - Durchführung eines Projektes und schriftlicher Dokumentation
    - Teilnahme am Abschlusskolloquium mit Präsentation der Projektarbeit
    - Vollständige Entrichtung der Seminargebühr
    - Teilnehmende, die die Voraussetzung für das Zertifikat nicht erfüllen,
    erhalten eine Teilnahmebestätigung, die jedoch nicht zur Registrierung bei
    der IGGT als „Weiterbildung“ ausreicht.

    Gartentherapeut nach IGGT
    Um sich als Gartentherapeut nach IGGT erfolgreich registrieren zu lassen, reicht
    je nach Vorausbildung ( ansonsten eventuell ergänzt durch ein Vertiefungsseminar)
    diese Maßnahme (zusätzlich der immer notwendigen Praxiserfahrung)

    Lehrgangsgebühren
    2.850,00für alle 4 Module zahlbar bei der Anwesenheit in Modul 1


    Unterkunft und Verpflegung
    Den Zimmerwunsch bitte bei der Anmeldung mitangeben.
    Die Preise sind je Modul angepasst und dort beschrieben.
    Trägerschaft, Durchführung
    Die Weiterbildung wird inhaltlich vom „Arbeitskreis Gärten helfen Leben“, Institut für Gartentherapie“ Bahnhofstr. 25b, 45525 Hattingen konzipiert und getragen. Die Durchführung liegt in der Verantwortung der Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg.


    Veranstaltungsort und Anmeldeadresse
    Bildungsstätte Gartenbau
    Gießener Straße 47, 35305 Grünberg
    Email: info@bildungsstaette-gartenbau.de
    Tel.: 06401/9101-0 Fax: 06401/9101-91
    Internet: www.bildungsstaette-gartenbau.de


    Teilnahmevoraussetzungen
    - Schulabschluss und Berufsausbildung
    - Schriftliche Kurzbewerbung incl. Erfahrung und Motivation
    - Ausgefülltes Anmeldeformular als verbindliche Anmeldung


    Anmeldung, Kontakt
    - Anmeldungen (bitte schriftlich) werden ab sofort von der Bildungsstätte
    Gartenbau entgegengenommen und müssen bis spätestens 1. Februar 2020 vorliegen
    - bei Rückfragen zum Inhalt der Weiterbildung schicken Sie bitte eine E-Mail an:
    info@gaerten-helfen-leben.de

     
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